SeelenZeit: Wider den Burnout

Bei immer mehr Menschen scheint die Waage zwischen beruflichen und familiären Belastungen auf der einen und der Selbstfürsorge auf der anderen Seite aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Vielleicht muss man es aber gar nicht erst so weit kommen lassen. Selbstfürsorge sollte ein wenig gesellschaftsfähiger werden. Man nehme sich eine „Seelenzeit“, eine bewusste kleine Auszeit vom Alltagsstress. Das könne ein kurzer zielloser Spaziergang sein, einfach mal rumstehen und nichts tun, eine Weile verträumt aus dem Fenster gucken oder ohne Zeitung oder Handy auf der Parkbank sitzen.

Um anderen zu signalisieren, dass man nicht angesprochen werden will, erweitern Sie ihr Präventionskonzept mit einem „Seelenzeit-Zeichen“: Beide Hände in Brusthöhe vor dem Körper aneinandergelegt und nach oben gerichtet, die Daumenspitzen gebeugt und vom Körper weggehalten. Diese Geste lade ein, Symbolik hineinzudeuten. Finger, die sich berühren, können keine Arbeit machen, die Hände formen eine Art Schutzraum, die Basis nach unten offen signalisiere eine Verbindung mit dem Boden. Ein kleines Plädoyer für den Einsatz von spirituellen Ansätzen in der westlichen Welt.

„In die Welt gebracht“ wurde die SeelenZeit und das SeelenZeit-Zeichen von einer Gruppe von Chefärzten an Humanistisch Integrativen Psychosomatischen Kliniken (sie nennen sich CHIPs)

Quellen

http://www.aerzteblatt.de/archiv/107930/Randnotiz-Seelenzeiten

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/seelenzeit-nehmen-ein-kleine-auszeit-fuer-jeden-21179-art716547.html

http://rehanews24.de/mehr-%E2%80%9Eseelenzeit%E2%80%9C-fur-mehr-seelische-gesundheit/