GESUNDHEIT! WIDER DEN INNEREN SCHWEINEHUND -Straubing-Bogen 

        Liebe Freundinnen und Freunde, 

               liebe Interessenten für die TraumaHelfer-Ausbildung,


schön, dass Sie uns heute besuchen kommen. Als wir neulich unsere Zugriffszahlen bei google-analytics studiert haben, waren wir platt: Unser Zähler, eingebunden in die Infoseite über den Namen und die Geschichte des Vereins kletterte so langsam über die 5000er Marke, was uns natürlich freute…. Bis wir gelernt haben, das diese Besucherstatistik sich nur auf diese Seite bezieht. Insgesamt haben fast 600.000 BESUCHE verzeichnen dürfen (Stand Dezember 2017). Es ist uns Ehre und Auftrag. Weit weniger sind bei Beate Leinberger und mir auf den nun bisher über 60 Veranstaltungen zum Thema „Kriegsschauplatz Gehirn“ an mehr als 40 Orten in Deutschland, Europa und bereits zwei weiteren Kontinenten (Amerika und Asien). 1500 TraumaHelfer, davon 200 in Indien und 160 in Palästina / Gaza haben die Curricula bei uns oder bei den Wittenberger oder Bonner ausbildenden Kollegen durchlaufen. Nach unseren Ideen wird an immer mehr Orten in Bayern, in Baden-Württemberg, NRW, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gearbeitet (damit meinen wir die Gruppen nach dem SPRINTS oder dem PARTNERS Konzept), profitieren können aber alle TraumaHelfer, wie uns Ihre Evaluationen nach 6 Monaten zeigen bei ihren konkreten Aufgaben. Nehmen wir nur die unbegleiteten etwa 60.000 geflüchteten Kinder- und Jugendlichen: Wenn es jedem TraumaHelfer nur bei einem Kind gelingt, es so zu unterstützen, dass die Schulkarriere funktioniert, keine Klasse wiederholt werden muss, eine Ausbildung oder ein Studium gelingt, und aus einem Empfänger von Leistungen unseres Staates ein Jahr früher zum Beitragszahler wird, summiert sich die gesparte Summe auf 30 Millionen EUR; würde das in den folgenden Jahren wieder, klappen, wären das schon 60, 90, 120 Millionen, bei 2 Kindern pro Jahr eine ¼ Milliarde. So weit, so gut. Auf welchem Weg auch immer Sie zu uns gekommen sind... Danke! 


Vorab 10 Sätze zu unserer Idee. 
Mittlerweile sind in etwa 600.000 Flüchtlingskinder in Deutschland angekommen und werden wohl auch mehrere Jahre bleiben, Schulen und Ausbildungen durchlaufen. Das sollten sie auch. Mit Nutzen für sich und ohne den einheimischen Schülern zu schaden.  Wir wissen, dass Kinder, die sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht konzentrieren können, auch den Lernprozess der anderen beeinträchtigen.
(Siehe auch Kriegsschauplatz - Gehirn
Welche Gründe? Hunger, Stress in der Familie, z.B. auch durch chronische Krankheit, Traumatisierung. Die ersten Eindrücke weisen darauf hin, dass etwa jedes 40. Flüchtlingskind so schwer traumatisiert ist, dass es mittelfristig professionelle Hilfe brauchen wird, und etwa jedes 10. Kind so beeinträchtigt ist, dass es Symptome zeigt, die wir im obigen Sinn sehr ernst nehmen müssen, wie z.B. Bewegungsunruhe, Unkonzentriertheit, unkooperatives Verhalten, Aggressivität, Schlafstörungen oder Tagträumen.
Unsere Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (ca. 3000 an der Zahl und unsere 700 Kinder- und Jugendpsychiater) können vielleicht noch die letzte Gruppe auffangen, aber nicht die große Zahl an Gefährdeten.
Das ist der Ausgangspunkt für unser Konzept: Die Vielzahl an freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern hat uns ermuntert, das im Ausland bereits praktizierte Modell der angeleiteten Laienhilfe, das wir übrigens auch bei uns kennen (Anamnesegruppen oder bei den Anonymen Alkoholikern) hier im wahren Sinne des Wortes ins Spiel zu bringen. Nebenbei: Das Modell auf das wir uns beziehen wird und wurde im Kosovo, in Zentralafrika, Afghanistan oder Südamerika sogar oft von deutschen Psychotherapeuten angestoßen und unterstützt. Die Langzeitergebnisse unserer ersten Gruppe in Deutschland haben uns im letzten Jahr ermuntert, den Sprung über die Ozeane zu wagen. In Indien haben wir gelernt, dass andere Länder, Möglichkeiten und Gebräuche spezifische Didaktik erforderlich machen: Aus powerpoint-Präsentationen wurden ein kleines Theaterstücke (etwa das “Brain-Theatre“, über das das Verarbeiten von Eindrücken über die Sinneskanäle, die dazugehörigen Emotionen oder Assoziationen und die Ansatzpunkte der Selbststabilisierungstechniken und die Bewältigung von traumatisierenden Ereignissen) oder kurze Lieder, die vielen Kindern das Einprägen der Stabilisierungstechniken und das Abrufen in der Not erleichtern sollen. Können wir die Lehrer der 4700 Nachmittagsschulen als Multiplikatoren erreichen, könnten bis zu einer ¼ Million Kinder, die zu den ärmsten unseres Planeten zählen, direkt von unserem Einsatz in Telangana und Andra Pradesh profitieren. In Palästina kann es gelingen, das „Erste Hilfe für die Seele“ - Selbststabilisierungsangebot an den üblichen Erst-Hilfe Kurs „anzuflanschen“ um das Wissen über Traumatisierung und wie die psychischen Folgen möglichst gering zu halten. Auch unser Checklisten-Ansatz (RETROS) wird als praktikabel erlebt und zunehmend eingesetzt und kann dazu beitragen, Kinder- und Jugendliche, die mehr Hilfe benötigen zu identifizieren; basale diagnostischen Instrumente können damit  kombiniert werden und die Diagnose nach internationalen Standards in vielen relevanten Sprachen – dank unseres internationalen Helfer-, Studenten und Doktorandenteams – gesichert werden. Dank Euch geht’s weiter!

 

Die ersten TraumaHelfer-Schulungen sind abgeschlossen

Wir haben jetzt über 1500 TraumaHelfer ausgebildet!

Die Spanne der Teilnehmer von Afghanistan bis Südafrika, es können also auch Personen von unserem Angebot profitieren, die nicht im engeren Sinn in unserem TraumaHelfer-Setting tätig sein wollen, z.B. Lehrer(innen), die unser Handwerkszeug in den Schulklassen einsetzen können oder Menschen in beratenden Situationen (Ämtern), die sich unmittelbar mit Krisensituationen konfrontiert erleben.

Auch Flüchtlingshelfer können Profit daraus ziehen.

Unsere bisher ausgebildeten TraumaHelfer sind deutschlandweit von Flensburg bis Rosenheim  sowie in Österreich ansässig und können ab sofort dort tätig werden.

Die Medien begleiten unsere Arbeit erfreulicherweise sehr intensiv, besonders der Bayerische Rundfunk und jetzt auch Al Jazera,  ein Dokumentarfilm über das gesamte Projekt ist am Entstehen. 

Im Januar 2016 ist ein Beitrag im Deutschen Ärzteblatt erschienen.

NEUGIERIG???


Nächstes Curriculum:

13. Curriculum TraumaHelfer in Calw     27.-28.01.2018 

oder das 18. Curriculum vom 01.- 02.Dezember 2018 in Regensburg anmelden. 

Siehe auch Veranstaltungskalender.

Ihre Anmeldung ist mit dem vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Formular sowie der Überweisung der Teilnahmegebühr verbindlich.

Achtung! Ein Rücktritt innerhalb von vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist nicht mehr möglich, Sie erhalten auch keinen kostenlosen Ersatztermin!



Das Konzept "Traumahelfer" wurde in einem Vortrag auf der Tagung "Bewusstsein für den Frieden" in Regensburg am 17.10.2015 etwas ausführlicher dargestellt. 
(Siehe youtube-video, ca. 20 min) 





Kurszeit: täglich 09 Uhr bis 17 Uhr

Ort: Universitätsklinik Regensburg

Kosten: 150€/Person

Viele herzliche Grüße und vielen Dank für Ihr Engagement!


Prof. Dr. Thomas Loew und Beate Leinberger


 AKTUELLE BEITRÄGE:

Gaza: Hilfe kommt aus Regensburg

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/gaza-hilfe-kommt-aus-regensburg-21179-art1600024.html


Artikel TraumaHelfer in Indien
Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 23.08.2017
Statt Urlaub_ Hilfe für Traumatisierte - Regensburg - Mittelbayerische.pdf (229.28KB)
Artikel TraumaHelfer in Indien
Aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 23.08.2017
Statt Urlaub_ Hilfe für Traumatisierte - Regensburg - Mittelbayerische.pdf (229.28KB)


Vortrag in Mosbach
Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung
2017-06-14 - Kriegsschauplatz Gehirn.pdf (167.38KB)
Vortrag in Mosbach
Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung
2017-06-14 - Kriegsschauplatz Gehirn.pdf (167.38KB)


Bundespsychotherapeutenkammer "Round Table"
Was benötigen psychisch kranke Flüchtlinge? vom 1. März 2017
BPTK.pdf (2.17MB)
Bundespsychotherapeutenkammer "Round Table"
Was benötigen psychisch kranke Flüchtlinge? vom 1. März 2017
BPTK.pdf (2.17MB)


Bayerischer Rundfunk am 19.7.2016
in der Abendschau Der Süden

und in der Rundschau


Traumahelfer - Ausbildung - Trailer


Traumahelfer - Ausbildung - Konzept


Auch ein Weg, Infos über Trauma und Selbststabilisierung in die Welt zu bringen


ARCHIV:

Bayerischer Rundfunk am 16.4.2016

Abendschau - Bericht aus dem laufenden Projekt

Beitrag am 22.Oktober 2015 im Mittagsmagazin der ARD und im Bayerischen Rundfunk in der Rundschau  

 


Aktuelle Besucher Zahl

597217